Technologie1

Konvektion im Vergleich zur Infraroterwärmung

Im Gegensatz zu Infraroterwärmung beruhen die meisten Erwärmungsmethoden hauptsächlich auf Konvektion.

Ein großer Nachteil von Konvektion ist, dass Luftströmungen entstehen.

Bei Konvektion wird die Luft primär örtlich erwärmt. Infolge der natürlichen Luftzirkulation wird der ganze Raum mit warmer Luft versorgt.

Bei Infrarotheizung werden primär feste Objekte erwärmt. Diese geben die Wärme gleichmäßig an die Umgebungsluft ab. Dabei entsteht praktisch keine Luftströmung


Bei Infraroterwärmung durch Infrarot-Paneele (IR-Paneele) wird die Luft gleichmäßig erwärmt und es treten keine Luftströmungen auf. Luft hat eine schlechte Wärmeleitfähigkeit. So wird z.B. bei einer Doppelverglasung eine stehende Luftschicht wegen der isolierenden Wirkung benutzt. Wenn Luft in Bewegung ist, wird die isolierende Wirkung aufgehoben. Um dies zu verdeutlichen, stellen wir uns Luft als ein System kleiner Luftpäckchen vor. Einzelne Luftpäckchen nehmen wenig Wärme auf, aber ein Luftstrom -bestehend aus mehreren Luftpäckchen, die die gleiche Oberfläche entlang strömen- nimmt bedeutend mehr Wärme auf. Ein solcher Luftstrom entzieht allen erwärmten Objekten (z. B. Wänden und Menschen) die Wärme. Dadurch ist die Empfindungstemperatur niedriger und es ist notwendig den Raum mehr zu beheizen und dies kostet wiederum mehr Energie. Dieser Effekt spricht gegen die Konvektionserwärmung. Bei Infraroterwärmung durch IR-Paneele findet keine Konvektion statt. Objekte wie z.B. Möbel und dergleichen sind wärmer und auch Personen werden direkt erwärmt. Hierdurch wird ein bequemes Heizen bei einer relativ niedrigen Raumtemperatur realisiert. Auf diese Weise wird weniger Energie verbraucht.

... weiter zur Seite Technologie2